Brakel – bald finanziell handlungsunfähig?

In der Ausgabe vom 02. Juli 2015 des Westfalen Blattes konnte der „nicht in den Urlaub gefahrene Leser“ erfahren, dass der Stadtverband der hiesigen CDU über eine maßvolle – was immer das auch heißen mag – Erhöhung von Steuern und Gebühren nachdenkt. Begründet wird diese Überlegung seitens der Christdemokraten, dass man die finanzielle Handlungsfähigkeit Brakels erhalten möchte.

Heißt das, dass Brakel, wenn es nicht zu dieser Erhöhung kommt, in absehbarer Zeit finanziell handlungsunfähig wird?

Es stellt sich des Weiteren die Frage, konnte man seitens der CDU diese doch dramatisch zu nennende finanzielle Lage erst jetzt feststellen?

Oder haben die Christdemokraten den Bürgern Brakels bis zu diesem Zeitpunkt etwas vorgemacht, alles schöngeredet?

Wußte man nicht schon lange, welche Kosten auf die Stadt zukommen werden - siehe die Großprojekte Soziale Stadt ehemalige belgische Kaserne, Umbau der Schule in Gehrden zur Kita, Pflasterung der Fußgängerzone?

Nicht zu vergessen und darum ebenfalls erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, wer die Kosten für die Mensa der Gesamtschule trägt. Ebenfalls sollten die Aufwendungen für das Asylbewerberheim benannt werden. Wer trägt die Finanzierung (Bund, Land, Stadt)?

So gesehen wäre der vom Rat der Stadt Brakel beschlossene Haushalt 2015 Anfang des Jahres nichts wert oder vielleicht schon jetzt als gegenstandslos zu nennen?

SPD-Stadtverband

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